Von der Schüleridee zum 10-Mio.-Euro Amazon Geschäft: Andy & Stefan über Häfft und Multichannel
Shownotes
1990 entwickelten Stefan Klingberg und Andy Reiter als Schüler ihr erstes Hausaufgabenheft. Mehr als 35 Jahre später ist Häfft eine Papeterie-Marke mit rund 50 Mitarbeitenden, etwa 1.100 Amazon SKUs und rund 10 Millionen Euro Bruttoumsatz bei Amazon. Im Gespräch erzählen Andy & Stefan, wie sie aus einem Schulprojekt ein breit aufgestelltes Multichannel-Unternehmen entwickelt haben und welche Rolle Amazon heute dabei spielt.
In dieser Folge erklären Andy & Stefan:
- Welche Rolle Amazon mit rund 10 Mio. Euro Bruttoumsatz und etwa 1.100 SKUs heute spielt (00:17:13)
- Warum Amazon für Häfft ein wichtiger Hebel bei der Internationalisierung ist (00:22:50)
- Warum Häfft Amazon weitgehend inhouse steuert und eine eigene API-Anbindung entwickelt hat (00:24:27)
- Wie das Unternehmen saisonale Nachfrage, Forecasts und Warenverfügbarkeit bei einem großen Sortiment steuert (00:27:21)
- Welche Produkte sich für internationale Marktplätze eignen -- und warum Hausaufgabenhefte besondere lokale Anforderungen haben (00:41:13)
Außerdem: Wie Häfft mit zunehmendem Wettbewerb und Copycats im Papeterie-Markt umgeht.
Hier geht es zum Amazon Store von Häfft https://www.amazon.de/stores/page/146C4B00-36C2-46F0-899D-983C2A3D64B6?lp_context_asin=B0GP73NZL8&lp_context_query=h%C3%A4fft
Alle Episoden: https://amazon.de/podcast
Transkript anzeigen
00:00:00: Das Unternehmergeschichten in der Hochschule beginnen ist ja nicht ganz so neu, da gibt es ja auch standardisierte Ausgründungsprogramme.
00:00:08: Dass Unternehmer Geschichten auf dem Schulhof beginnen und dann über dreißig Jahre erfolgreich bleiben das würde ich sagen ist doch eher die Ausnahme.
00:00:18: Und genau so ein Beispiel haben wir heute bei uns im Podcast.
00:00:21: Es geht um Stefan und Andy.
00:00:23: das sind die beiden Gründer vom Heftverlag.
00:00:25: Die haben mal begonnen mit Hausaufgaben heften, da musste ich mir tatsächlich im Gespräch erst mal erklären lassen.
00:00:32: Was das ist?
00:00:33: Heute ist es viel mehr!
00:00:34: Es macht großen achtstelligen Umsatz, es ist ein durchaus internationales Geschäft und die beiden Jungs sind einfach auch total herzlich und unterhaltsam.
00:00:44: und diese Geschichte ist wie gemacht für diesen Podcast.
00:00:48: deswegen geht's los mit Stefan und Andi vom Heftverlohrk auf gehts.
00:00:54: Herzlich willkommen zu Unternehmerinnen
00:00:56: der Zukunft,
00:00:57: dem Amazon-Podcast zum Marketplace.
00:01:01: Tatsächlich arbeiten wir sehr wenig auch mit den klassischen Amazon Tools, also sehr wenig im Seller Central, sondern eigentlich komplett in unserem eigenes System drin, das wir selber entwickelt haben.
00:01:13: was dann wirklich via AP von Produkttiteln, Bullet Points Bilder und und und irgendwelche Attribute und ähnlich ist alles Richtung Amazon pusht.
00:01:27: Herzlich willkommen zu
00:01:28: UnternehmerInnen
00:01:29: der Zukunft, dem Amazon Podcast zum Marketplace.
00:01:33: Wir stellen euch Menschen vor die Smart Online handeln.
00:01:37: Clevere Marketplace-Profis
00:01:38: und erfahrene E-Commerce Experten
00:01:40: berichten offen
00:01:41: von ihren Erfolgen und Fails Und hier ist euer Gastgeber Jan
00:01:46: Bechler.
00:01:49: Guten Morgen.
00:01:50: Wir sind heute tatsächlich über die drei deutschen Metropolen verteilt von Hamburg, wo ich hier im Frontrow Büro sitze, über Berlin zu.
00:01:59: Stefan und Andi du sitzt in München.
00:02:01: ist das auch euer festes Setup dass ihr gar nicht in der gleichen Stadt im gleichen Büro arbeitet?
00:02:06: Tatsächlich schon relativ lange nicht mehr.
00:02:08: also wir kommen ja beide aus München waren hier beide in der Schule hatten da unsere Anfänge aber haben dann eigentlich relativ bald unsere zwei Standorte München-Berlin aufgebaut.
00:02:19: Und wenn München so der eigentliche Verlag sitzt mit Grafik, Redaktionen, Becherstellung, Buchhaltung, Vertrieb und Ähnliches ist da in Berlin sozusagen ein bisschen die Außenstelle mit Marketing, Key Account-Vertrieb und ähnliche Sachen.
00:02:35: Okay
00:02:36: aber sehr produktiv!
00:02:37: Aber tatsächlich ist die ganze Geschichte vom Heftverlag hat in der Schule begonnen vor jetzt glaube ich mehr als dreißig Jahren?
00:02:46: Eigentlich sogar schon.
00:02:49: Wir hatten da bei uns an der Schule so langweilige Pflicht-Hausaufgabenhefte, die es immer gab und dann kamen wir auf die Idee als Schülerzeitungsmacher das können wir doch selber besser.
00:02:59: und ja dann haben wir das mal probiert mit Käsekäschen sprüchen mit Kartons von unserem Chemielehrer zum Beispiel auf dem Cover Und das kam total gut an.
00:03:08: endlich mal ein Hausaufgabemächt was nicht langweillig war und Dann Haben wir das drei Jahre bei uns in der Schule gemacht Und dann wurden wir halt immer mehr von anderen Schülerzeitungsmachern und Schülersprechern angesprochen, ob wir es nicht sowas auch mal für ihre Schule machen könnten.
00:03:21: Dann dachten wir ja cool!
00:03:22: Warum nicht?
00:03:23: Da hatte ich einen Führerschein gemacht und naja... und dann hat er so seine Kreise gezogen Münchenweit Bayernweit Baden-Württemberg.
00:03:29: Am Anfang haben wir das noch selber ausgefahren Ich mit meinem Bruder über die Sommerferien in ganz Bayern.
00:03:36: Irgendwann kamen dann Paketdienst, die uns das abgenommen haben Und ja, so hat sich das entwickelt und das waren die Anfänge.
00:03:43: Das heißt also es war nie gedacht als Firma sondern es war einfach eher ein Projekt was man nach der Schulzeit weitergemacht hat.
00:03:50: Ich muss gestehen... Also ist nicht so dass ich mich in der Schule vor Hausaufgaben gedrückt habe, aber ich könnte jetzt auch gar nicht mehr sagen, was ist Ein-Haus-Aufgaben-Heft?
00:04:00: Wenn du aus Hamburg kommst ist das nicht so ungewöhnlich weil dort oben ist es tatsächlich relativ wenig bekannt Wenn es in Bayern ist schon eigentlich ganz lange verpflichtend war, ein Hausaufgabenheft ist eigentlich eine Organisationstool.
00:04:14: Wo ich mir aufschreibe für wann muss ich in welchem Fach welche Hausaufgauben erledigen?
00:04:19: Dass ich alles zentral habe, dass ich meine Notenliste drin habe, das ich Referatstermine drin habe und wie waren tatsächlich auch so die ersten, die eigentlich den Hausaufgas-Heft und Schülerkalender kombiniert haben.
00:04:32: also ein klassisches Hausaufgarbenheft is eigentlich ohne Datum Und wir haben das eigentlich schon angefangen, wirklich auch aus vollwertigen Kalendern mit aufzubauen.
00:04:41: So dass die Schüler dann eigentlich ja in den Schulalltag und auch ihre Freizeit mittüber organisieren konnten.
00:04:49: Okay Stefan du hast gesagt es hat eigentlich schon so ein neunzehnt neunzig angefangen.
00:04:52: also da reden wir schon deutlich über dreißig Jahre.
00:04:55: es geht ja bald auf die vierzig zu.
00:04:57: Das Geschäftsmodell scheint sich sehr lange jetzt schon durchzutragen Und ist dann auch für euch nach der Schule relativ schnell zum Hauptjob geworden.
00:05:07: oder habt ihr den ganz klassischen Weg?
00:05:10: Wir machen eine Ausbildung, wir studieren.
00:05:11: Wir arbeiten irgendwo angestellt und machen das so als Hobby.
00:05:15: also wie hat sich das so nach der Schulzeit nach dem Abitur dann für euch entwickelt?
00:05:20: Also wir haben dann angefangen zu studieren bei den München.
00:05:24: Ja, ich fand auch Soziologie wahnsinnig spannend.
00:05:26: Aber irgendwie hatten wir dann unser erstes Büro bezogen in dem gleichen Gebäude oder im gleichen Büro wo wir heute noch sitzen in der Max-Vorstadt in München also Ecke Schellingstraße Und es war immer cool, so ein bisschen von der Uni rüber zu gehen ins Büro und ein bisschen Geld zu verdienen.
00:05:43: Das war dann die Zeit wo man noch mit Printanzeigen relativ viel Geld verdienen konnte.
00:05:48: Dann habe ich selektiv die Vorlesung besucht.
00:05:51: Also das was mir Spaß gemacht hat, bin ich hingegangen.
00:05:55: Die drögen VWL-Vorlesungen, wo sie aussortiert haben, bin nicht hin.
00:06:01: Am Ende habe ich's auch einfach nicht mehr geschafft sozusagen alles nachzuholen weil plötzlich ... das Unternehmertum einfach auch zu spannend.
00:06:09: Also es war dann einfach auch, wir hatten dann auch feste Mitarbeitende und ja ... Das war halt so ein cooles Start-up!
00:06:16: Und New Economy Blase kam dann um die Ecke.
00:06:21: demnächst, so in der Neunundneinzig.
00:06:23: Wir haben mit den Drehen online Community gestartet, eigenen Shop gestartet und das hat total Spaß gemacht und wir hatten auch sofort Erfolge Bis zu dem ersten großen Dämpfer dann, wo wirklich auch in Deutschland die dabei waren werden sich erinnern.
00:06:40: Wo dann echt ganz schön viel zusammengebrochen ist in kurzer Zeit.
00:06:43: Als die Dotcom-Blase geplatzt ist.
00:06:45: aber jetzt hätte ich erstmal die Vermutung gehabt also Hausaufgabenhefte ist relativ analog zur Schule gegangen ist man auch während der Dotcom Blase wie digital war denn euer Geschäft damals?
00:06:57: und warum wart ihr so stark davon betroffen?
00:07:00: Einfach fehlende Reife letztlich als Unternehmer.
00:07:03: Wir dachten, es läuft jetzt immer so weiter.
00:07:05: Wir haben dann zu viele Mitarbeiter eingestellt und im Prinzip eine eigene Fanbetreuung gehabt, weil wir wirklich waschkörbeweise Post bekommen haben damals noch Leserbriefe.
00:07:15: Und ich will auch im Heft.
00:07:16: Und wir haben dann die Wettbewerbe gemacht, Spieglein an der Wand, wer hat das schönste Heft im Land?
00:07:21: Dann haben uns über zwei Hundert Leute ihre Hefte vom letzten Jahr geschickt, die man dann primiert hatte als er am schönsten reingemalt war.
00:07:29: Es war ein großes Ding!
00:07:30: Und natürlich fühlt man sich auch geschmeichelt.
00:07:37: Man stellt Leute ein und denkt, das ist jetzt genau der Weg.
00:07:41: Wenn du dann aber plötzlich feststellst, du kommst von der Uni oder nicht fertig, hast immer gehört, Rezession passiert.
00:07:51: Du weißt es aber nicht wie's ist wenn ... wenn es so weit ist.
00:07:55: Und da mussten wir sehr hart dagegen steuern und das war ein hartes Learning, und wir hatten auch echt Glück dass wir diese diese Krise überstanden haben weil einfach die Kostenstruktur war nicht gut.
00:08:03: natürlich hat mehr Print Geschäftsmodell hauptsächlich nach wie vor aber wir haben einfach ja die Kostenseite vernachlässigt.
00:08:11: damals
00:08:12: okay und dann ging's ein bisschen back to the roots wieder Fokus aufs Kernprodukt.
00:08:18: genau
00:08:19: Ja, wir haben halt jetzt so versucht erst mal überall Kosten zu sparen oder Einstädte zu machen und merkbar.
00:08:24: Das ist wahnsinnig schwer!
00:08:25: Und wenn man dann aber an den Punkt gekommen ist, wo man sagt, hey, wir müssen bei den Mitarbeitern sparen.
00:08:32: Wir müssen tatsächlich irgendwie uns verkleinern – das war tatsächlich für uns mit der härteste Schritt, die ganz unserem Grundgedanken entgegen stand.
00:08:42: Man hat ja auch gemerkt, dass sobald diese Hürde für uns genommen war auf einmal es in vielen anderen Bereichen, viel leichter geworden ist zu sagen.
00:08:51: Gut wenn wir diesen großen Schritt gegangen sind dann kann man auch erstmal das wegstreichen und dort irgendwie reduzieren und uns wirklich weg von Umsatz auf ganz klar was bleibt hinten übrig kommen.
00:09:04: aber es war jetzt nicht die angedämpste Zeit muss man so sagen.
00:09:09: Aber sehr lehrreich also.
00:09:11: man kann wahrscheinlich sehr teure Seminare besuchen um das alles mitzubekommen oder das Ganze am Eigenleib erfahren.
00:09:18: Also insofern sind wir schon durch die harte Schule gegangen.
00:09:21: Das war auch die Zeit, wo wir mit e-Commerce angefangen haben – mit unserem eigenen Heftjob.
00:09:26: Wir haben dann wirklich aus dem Hinterhof Lager Waren verkauft und sogar Sachen eingekauft von anderen.
00:09:32: Wir waren quasi ein Vorläufer für Schreibwarn in Klein.
00:09:38: Sehr klein!
00:09:43: Einfach noch mal das bisschen review passieren lassen.
00:09:46: wir machen seit zweitausend online also e-commerce geschäft und, da war wirklich das limitierende element ganz profan.
00:09:53: in der barer straße vorm büro fährt die trambahn vorbei.
00:09:56: Und wenn dann der liefer wagen kommt er findet es überhaupt nicht cool wenn er da ganz schnell wieder weg muss weiter die trambahnen Alarm rupt quasi, hey bitte hau aus den Trambahn schienen ab und also es war schon einfach ganz schön schwierig sozusagen dann in mitten Innenstadt Lage tatsächlich ein funktionierendes E-Commerce Geschäft auf noch weiter auszubauen.
00:10:18: Also die ersten Schritte sind immer relativ einfach, aber dann dann sozusagen merkst du Ohr-Entwicklungsschritt und dann hatten wir halt auch ja natürlich Menschen, die das dann auch gepackt haben.
00:10:27: Wir hatten da so einen legendären Typen der es später Schauspieler geworden hat bis heute so ein witzigen Spruch bei uns geprägt packen schicken.
00:10:35: also er kam aus der Ukraine Und Juri hat halt sozusagen das so gelebt.
00:10:39: Das war alles super cool winzig im Vergleich zu jedem Geschäftsmodell heute, was es so gibt.
00:10:47: für uns natürlich sehr prägen, wenn du dann stolz bist.
00:10:50: Oh cool!
00:10:50: Wir haben jetzt schon so viele Bestellungen gemacht im letzten Monat und naja aber das ist genau deswegen war da natürlich die Weiterentwicklung halt vorbestimmt.
00:11:02: und als dann sowas wie Amazon um die Ecke kamen war es natürlich super cool dass wir dann einfach gemerkt haben okay wir können ein Teil unseres Geschäftes können wir einfach abgeben wir müssen nicht mehr jede bestellung selber verschicken oder jede Bestellung selber generieren, sondern es gibt da hier einen Marktplatz wo wir dann auch natürlich davon profitieren können.
00:11:21: Aber zu der Zeit der Hauptteil aus Geschäfts war das immer noch direkt vertrieb an Schulen.
00:11:27: so wie's losging?
00:11:28: Oder war das eher so klassischer, weiß ich gar nicht was man sagen würde Buchhandel Schreibwahn Handel wo man eure Produkte gefunden hat.
00:11:37: Wir haben dann so einen Multichannel-Kanal, ein Multichannelvertrieb eigentlich uns aufgebaut über die Jahre.
00:11:42: Also zunächst ging es los mit den Schulen.
00:11:45: Dann kam der Buchhandel, weil er noch am einfachsten war, dann der Schreibwahnhandel und dann der Großhandel.
00:11:50: Und natürlich haben relativ bald die großen Drogerieketten Müller, Rossmann
00:11:55: usw.,
00:11:56: einen großen Teil gemacht, die das bis heute auch gerne mit uns machen.
00:12:01: Natürlich die Kaufhäuser, die damals noch eine ganz andere Rolle gespielt haben K-Stadt und Kaufhof.
00:12:07: Und ja so haben wir das über die Jahre aufgebaut, haben auch dort viel gelernt und auch Wege ausprobiert und festgestellt, hohe Pressegrosso ist jetzt vielleicht nicht so toll weil da die die Remissionsquote viel zu groß ist.
00:12:20: Haben dann eben uns eher auf den Schreibwahngroßhandel fokussiert.
00:12:23: aber es war tatsächlich immer das Ziel eigentlich eine gesunde Mischung zu schaffen.
00:12:28: also Wir wussten, dass Schulen dauerhaft wird nicht funktionieren.
00:12:31: Wir wollten in den großen Handeln und wir haben auch das geschafft.
00:12:34: Und tatsächlich wenn du vom Radio kommst dann kannst du es dir hervorstellen.
00:12:38: Wir hatten eine geile Story für Presse im Schulanfang weil wir halt dem Schulanfang bis heute ein Bild geben.
00:12:46: Erster Schultag, du hältst das Heft in die Kamera und sagst ja guck mal.
00:12:51: Die Schule geht wieder los und dann war im Prinzip dieses Cover von dem Grundschul Hausaufgabenheft für die Jüngerin oder das HeFT.
00:12:57: Das waren eben dann die Themen, die einfach optisch das gut visualisiert haben.
00:13:02: Und diese Karte spielen wir bis heute weil wir natürlich wissen keinem Schüler macht ein Hausaufgebenheft Spaß!
00:13:09: oder die wenigsten Schülern.
00:13:10: Die wenigsten Schüler haben Bock, sagen okay Hausaufgabenheft ist allerbeste aber im Prinzip für die Pflichtveranstaltung Schule.
00:13:17: also wir reden davon dass zehn und ein halben Monate im Jahr sind blöd und sechs Wochen Sommerferien.
00:13:23: das ist die Krönung.
00:13:24: und dann muss ich wieder die Zehn-Einhalb Monate.
00:13:27: und für diese Zehneinhalb Monate sind wir halt immer das lustigste Angebot gewesen.
00:13:33: Das hat sich jetzt auch mit der Zeit entwickelt, wir sind längst mit allen Artikeln online und wir verkaufen ganz viel Papäterie, wir verkaufen ganz viele Kalender.
00:13:40: aber wir haben immer noch den Anspruch dass wenn du das Heft in der Schule nutzt du zwischendrin mal einen guten Spruch kriegst der einfach dich wieder durch den Rest des Tages bringt mit mehr Motivation.
00:13:53: Und ich hätte jetzt auch vermutet wenn der Fokus immer noch Hausaufgabenhefte wären dann hättet ihr Eine extrem hohe Saisonalität, immer so zum Anfang des Schuljahres oder Schulhalbjahre.
00:14:04: Aber Stefan, du hast gerade gesagt, ihr habt euer Produktportfolio mittlerweile sehr breit aufgestellt und macht ganz andere Produkte mit Kalendern und Co.
00:14:16: Wie viel ist denn noch wirklich das Hausaufgabenheft?
00:14:18: Also wie relevant ist das noch für euren Umsatz?
00:14:22: Es war doch ein wichtiges Produkt.
00:14:23: Also gehört zwar noch zu den größten Einzelprodukten Aber es ist natürlich im Vergleich zu früher, wo man sieht fast alles das Heft war.
00:14:32: Natürlich schon nur noch ein deutlich kleinerer Teil geworden als es früher ist.
00:14:35: Ich muss auch sagen dass das grundsätzlich eine gewisse Zielgruppenfrage auf Amazon ist.
00:14:43: Dass die Hauptzielgruppe von einem Heft vielleicht mal so zehn bis fünfzehn nimmt.
00:14:49: Das sind welche nicht persönlich auf Amazon kaufen sondern werden dann über ihre Eltern Und sehr viel ihr im Laden.
00:14:57: Werden natürlich dann Produkte, die entweder für ältere sind also Kalender und ähnliches oder auf der anderen Seite für jüngere irgendwelche Hausaufgabe für die Grundschule.
00:15:06: Die sind da tatsächlich auch auf Amazon fast stärker weil dort einfach die richtigen Leute kaufen.
00:15:13: Wer ist eigentlich für euch die wirklich dann relevante Zielgruppe, wenn es auch um die Kaufentscheidung geht?
00:15:19: Also auf wen richtet ihr eigentlich euer Marketing aus.
00:15:21: Sind das dann doch die Schüler?
00:15:23: weil die Mami und Papi sagen kauf mal bitte das Produkt.
00:15:26: oder Ist so die ganze Kommunikation Advertising schon sehr auf die Zielgruppen Eltern ausgerichtet?
00:15:33: Das ist alter spezifisch.
00:15:34: also in der Grundschule sind's natürlich ausschließlich die Eltern Und sagen wir mal bis siebte Klasse auch eher Die Mütter, muss man auch sagen.
00:15:45: Und später ist natürlich die Jugendlichen und ab elf die Klasse.
00:15:52: vielleicht ist es ausschließlich die direkte Käufergruppe.
00:15:56: Und danach wird's wieder natürlich auch so wenn man über so Papetari Produkte und Family Timer und sowas nachdenkt.
00:16:04: da heißt dann schon aus unserer Erfahrung heraus die Zielgruppe sind vor allem weibliche Käuferninnen.
00:16:11: Also Papettareeprodukte sind schon, das ist jetzt kein Geheimnis.
00:16:15: Sind einfach sehr weiblich geprägt.
00:16:17: Wie groß ist denn euer Business geworden?
00:16:20: Was man irgendwo auf dem Schulhof angefangen hat?
00:16:23: Dass wir mal so ein bisschen Gefühl für die Dimensionen kriegen um dann auch tiefer reinzugehen.
00:16:28: Wo kommt der Umsatz eigentlich her?
00:16:31: Welche Rolle spielen welche Kanäle wie wachst ihr?
00:16:34: Wir sind ja knapp fünfzig Leute im Team und das ist gerade in den letzten fünf bis zehn Jahren ganz schön gewachsen Und das fängt natürlich auch schon manchmal ein bisschen unübersichtlicher zu werden.
00:16:45: Das merkt man klar, aber sind damit eigentlich auch eine sehr gesunde Größe?
00:16:49: Haben jetzt bei Amazon beispielsweise ungefähr elfhundert SKUs im Sortiment, die sie so verteilen auf verschiedenste Produktbereiche von eben kandidarischen Artikeln oder auch nichtkandidarischer Artikel und sagen wir so Sinn ist einfach im Amazon Bereich war so rund zehn Millionen Euro brutto umsetzt im Jahr.
00:17:12: Also das ist jetzt von unseren kleinen Hausaufgaben heften, es ist ein kleines bisschen gewachsen.
00:17:17: Absolut!
00:17:19: Sag mal, fünfzig Leute... Das ist ja schon eine ernsthafter Mittelständler.
00:17:25: Druckt ihr denn auch selber?
00:17:26: oder sind es fünfzig Menschen eher Produktentwicklung, Design, Vertrieb?
00:17:32: Alles was so an Strukturen dazu gehört?
00:17:34: Nein wir haben tatsächlich wie die alle meisten Verlage keine eigene Maschinen.
00:17:39: Problem an eigenen Maschinen ist immer, die musst du natürlich auch das ganze Jahr über auslasten.
00:17:43: Auch wenn es irgendwie nicht so bei dir ist.
00:17:45: Das heißt, da musst du anfangen Fremdaufträge mit reinzunehmen und auf der anderen Seite hast du auch das Problem, dass du eigentlich deine Produkte auch so konzipieren musst, dass sie perfekt zu deinen Maschienen passen.
00:17:57: Und das ist natürlich was, was auf der einen Seite sehr einschränkt.
00:17:59: also wir überlegen uns lieber wie müssen Produkte ausschauen?
00:18:02: Wie möchten wir das gerne?
00:18:03: Was muss das für ein Umfang Verarbeitung, Veredelungen, Ausstattung und ähnliches sein Und gehen dann her und suchen uns einfach den richtigen Hutpartner dafür, der das abwickeln kann, der die richtigen Maschinen oder auch selber richtigen Partner hinten raus hat.
00:18:19: Aber praktisch lachen uns selber keine eigene Produktion an sondern praktisch die Leute.
00:18:23: bei uns ist wirklich von große Grafik-Redaktionen natürlich auch der ganze stationäre Vertrieb des E-Commerce Team vom Buchhaltung Herstellungsabteilungen und und und also das sind die Marketing auf die verteilen sich diese fünfzig Leute, aber nicht Brückelproduktionen.
00:18:42: Okay ... Bei den Vertriebskanälen hast du schon ein paar genannt, wo ich gedacht hab, okay, gibt's nicht mehr?
00:18:47: Gibt es nicht mehr, also K-Stadt, Kaufhof, da hast du gesagt, großer Schreibwarenhandel.
00:18:53: Da hab ich sofort gedacht an Staples, wo Ich früher noch so Schulzubehörigen gekauft habe.
00:18:58: Gibt's nicht meer!
00:18:59: Dann klar, gibts die DMs Rossmanns Müllers oder im Neuerunterstand Budnikowskis als, sag mal, so Drogerie.
00:19:07: Was gibt's noch, außer Amazon?
00:19:11: Nix.
00:19:13: Na ja es ist tatsächlich nicht so dass es nichts gibt.
00:19:17: also es gibt ja den Lebensmittel Einzelhandel.
00:19:19: Also ein Rewe eine Edeka
00:19:21: Da findet man auch
00:19:23: Genau wo wir nicht sind ist all die Lidl.
00:19:26: weil einfach wir von den VK Preisstellungen ist es halt ambitioniert und Wir machen auch ein bisschen Werbemittelgeschäft, das heißt wir kriegen Anfragen und drucken eben Journals beispielsweise mit einem Werbeeindruck.
00:19:43: Haben immer noch einen bisschen Werbeeinnahmen, das ist nur noch ein Bruchteil von früher.
00:19:48: also das hatte ich am Anfang vergessen zu erwähnen.
00:19:51: Also ungefähr ein Drittel der Einnahmen am Anfang in den Nullerjahren oder selbst noch in die Mitte der Nulli Jahre waren Printwerbeinnahme.
00:19:59: Also es war ein Riesenthema, weil wir natürlich einen Wahnsinnskonzept hatten.
00:20:03: Wir hatten die Möglichkeit eine Printanzeige einem Faber-Kastell beispielsweise als Kunde eben zu verkaufen der damit ein Jahr in diesem Hausaufgabenheft werben konnte mitten im Werbeamenumfeld Schule.
00:20:18: also das war damals eine sehr wichtige Sache dass ist viel weniger geworden.
00:20:22: logischerweise durch die Verwerfungen im Printwerbemarkt.
00:20:27: auch im online Geschäft hatten wir zwischenzeitlich auch ein gutes Standing, bis dann eben StudiVz und Schülervz den Community-Markt abgeräumt haben.
00:20:37: Die dann wiederum gefressen wurden von Facebook die dann wieder umverlassen worden von den jungen Leuten.
00:20:42: also es ist in der Zeit wirklich ganz viel passiert Und ich glaube, das ist auch unsere Stärke.
00:20:47: Dass wir tatsächlich einfach nie an einer Stelle stehen geblieben sind sondern dass wir im Prinzip genau uns das jetzt momentan anschauen.
00:20:53: wie entwickelt sich das?
00:20:55: Wir haben eine nie da gewesen Insolvenzwelle im Handel.
00:20:59: also was da gerade passiert ist wirklich Katastrophe weil glaube ich die EU viel zu lange nicht darauf geachtet hat was da passiert mit diesen externen Angreifern wie Temu und Shein Wo letztlich der Mittelstand jetzt schon die Grätsche gemacht hat, teilweise.
00:21:18: Ich bin mal gespannt wie sich das weiterentwickelt wenn die aus den mehr oder weniger geplanten Insolvenzen dann wieder rauskommen ob sie es da nochmal schaffen wenn Sie sich ihre schlechten Filialen abgestoßen haben.
00:21:31: aber wir sind sehr bemüht darin dass wir sagen neben Amazon als großen Player für uns und den großen Drogerieketten und der Mischung eben auch mit einem Außendienst dass wir eben natürlich auch die Augen offenhalten, wo es noch Geschäftsmodelle gibt.
00:21:47: Stichwort KI und so weiter.
00:21:48: also das wird sich alles.
00:21:50: in fünf Jahren wird die Landschaft im Handel einfach nochmal anders ausschauen als jetzt.
00:21:56: Und für uns natürlich ein großer Vorteil mit Amazon in der Zusammenarbeit ist tatsächlich auch die Internationalisierung, dass wir vor ein paar Jahren anfangen konnten über die ausländischen Marktplätze wie Spanien, Italien und so weiter Frankreich.
00:22:09: Dass wir eben da auch anfangen konnte eigene Waren in deren Landessprachen aufzulegen, also unsere besten Artikel und die dann tatsächlich auch in diese Märkte zu platzieren.
00:22:21: Und das war natürlich für uns gerade als KMU einfach mega spannend dass man da mit wenig Aufwand in Auslandsmärkte starten kann.
00:22:30: Das ist schon eine Sache wo wir immer die Augen danach offen halten was für Möglichkeiten haben wir in den verschiedenen Marktplätzen?
00:22:37: Was bieten uns die Marktplätze?
00:22:39: wie können wir das für uns nützen?
00:22:41: Passt es für uns.
00:22:42: Also, ein Hausaufgabenheft würden wir jetzt nicht nach Frankreich springen.
00:22:46: Le Eft ist glaube ich ganz schwieriges Vokabular aber irgendwie so einen einfach gemachten Wandkalender der funktioniert da genauso und da haben wir tatsächlich eine sehr starke Design-Abteilung die auch in Frankreich gutiert wird.
00:23:03: Okay verstehe das heißt also ich höre schon raus Amazon mit jetzt an die Lust ist gesagt, ungefähr zehn Millionen Euro Umsatz.
00:23:10: Ist schon für euch der stärkste und wichtigste Kanal?
00:23:14: Bestimmt mir das stärkeste Einzelkanal zumindest auf alle Fälle.
00:23:18: Also sagen die Anteile schanken immer ein bisschen unsere Gesamtsachen aber der stationäre Handel ist weiterhin wahnsinnig wichtig für uns.
00:23:25: Jetzt sind wir natürlich auch unter dem Aspekt dass es ja immer auch Sinn macht so ein bisschen Risiken zu verteilen also auch nicht nur einen Standbein zu haben.
00:23:33: Und natürlich bringt so eine hohe Fokussierung auf Amazon auch immer gewisse Abhängigkeiten mit sich.
00:23:40: Wir sind eigentlich immer sehr gut damit gefahren, uns etwas breiter aufzustellen und verschiedenste Kanäle zu bedienen einfach zu schauen den Kunden dazu erreichen wo er auch ist und verschiedene Alternativen zu bieten.
00:23:55: Trotzdem ist es ja gar nicht schlecht erst mal nur festzuhalten dass Amazon eine Riesenrelevanz für euch hat.
00:24:02: das heißt Ihr müsst ja auch dafür einfach eine sehr hohe Kompetenz bei euch aufbauen, wenn das so zentraler Teil eurer Wertschöpfungskette ist.
00:24:11: Ich vermute mal dass ihr das gerade, wenn ihr ja auch ein großes Team habt weitestgehend innenhaus macht und wenig mit externen Partnern.
00:24:19: Tatsächlich im Moment Ja!
00:24:20: Also wir machen das eigentlich komplett innen Haus und haben sowas... Auch ein bisschen ehes.
00:24:26: Amazon war schon immer Chefsache also war es immer mein Baby.
00:24:31: Das heißt, dass wirklich wie wir angefangen haben sagen als noch am Anfang als als warrantisch wenn du Amazon zu beliefern.
00:24:39: Das hatte alles tatsächlich ab anfangs sogar alleine gemacht gehabt und auch dann einfach immer weiter das Team dazu mit aufgebaut und ausgebaut.
00:24:48: aber deswegen ist Haben wir dadurch nur eine sehr hohe konstanz.
00:24:52: Einfach erst mal drin Und versuchen eben wirklich auch so viel know-how wie möglich im haus zu haben um da ... wenig externe Abhängigkeiten zu schaffen.
00:25:01: Also haben zum Beispiel auch die ... ... komplette Anbindung an Amazon selber programmiert, ... ... an die ganze API-Anbindungen, sodass wir einfach das sehr gutem System verzahnen konnten und sehr viel an Informationen auslesen, speichern, auswerten konnten... ... um perfekt in unsere Abläufe zu integrieren und unser Produktsortiment.
00:25:25: Ihr habt ja auch jetzt schon ein großes Sortiment mit zweitausend SKUs, habe ich so ungefähr mitgeschnitten?
00:25:32: Elfhundert etwa.
00:25:33: Okay, elfhundert!
00:25:34: Wenn man sie... wenn man so Doppelunge mit FPÖ und so weiter rausrechnet ist das bei elfhundert.
00:25:39: Okay okay trotzdem eine große Zahl.
00:25:43: Auch da kann man vieles nicht mehr in Einzelarbeit händisch machen Da muss es ja Prozesse haben wo man sehr viel automatisieren kann.
00:25:52: Erzähl mal so ein bisschen, wie so eure Workflows da aussehen.
00:25:57: Tatsächlich arbeiten wir sehr wenig auch mit den klassischen Amazon Tools also sehr wenig im Seller-Senshal sondern eigentlich komplett in unserem eigenes System drin das wir selber entwickelt haben was dann wirklich via AP von Produkttiteln, Bullet Points Bilder und irgendwelche Attribute und ähnliches alles Richtung Amazon pusht.
00:26:23: Und wie natürlich einfach auch genauso dort die Abverkaufszahlen rauslesen, prognosen für uns anstellen.
00:26:30: also der Herausforderung ist ja bei uns immer dass wir trotzdem relativ oder viel sehr starke Saisonware haben.
00:26:36: Also das wird schon so diesen großen Hauptpeak im Sommer haben rund um alles rund um Schule und diesen großen Peak eben einfach rund über die Jahreswechsel mit dem klassischen Kalendersaison.
00:26:45: Und das macht natürlich, sagen Prognosen sehr, sehr anstrengend und schwierig.
00:26:51: Weil sozusagen man nicht einfach irgendwelche Zahlen von der aktuellen Woche hochrechnen kann, weil man genau weiß hey es ist so eine Kurve die geht dann hoch oder geht sie wieder runter... ...und dann steigt die Nachfrage erstmal stark an und da sinkt sie wieder ab.
00:27:02: Das macht's relativ kompliziert!
00:27:05: Das ist natürlich dadurch dass wir das selber machen können.
00:27:09: Können wir das natürlich relativ gut abbilden?
00:27:10: Und auch einfach mal ein bisschen nachjustieren und versuchen dass wir einfach immer Wahnsinnverfügbarkeit haben, was halt schon wirklich auch so zu diesen wichtigsten Sachen gehört.
00:27:21: Einfach möglichst nicht Out-of-Stock gehen, Wahnsinn Verfügbare haben und gleichzeitig aber auch keine zu hohen Bestände die vielleicht am Schluss dann übrig bleiben und dort wieder viele Kosten verursachen.
00:27:34: Also ist es immer ein sehr nah an den Datensturmen und Zahlen dran sein.
00:27:39: Du hast gesagt, ihr habt sehr viel selber programmiert, Schnittstellen gebaut um an eure eigenen Systeme anzuschließen.
00:27:46: Das kann ich historisch verstehen weil es ja lange auch eine Zeit gab wo das Ökosystem an entsprechenden Tools sehr dünn war und das sieht ja heute ganz anders aus.
00:27:58: Deswegen ist die Frage würdet ihr's heute immer noch oder immer wieder so machen?
00:28:03: Oder stellt sich nicht eigentlich irgendwann die Frage dass man sagt bevor wir da jetzt so eigene Systeme auch dauerhaft maintained, dass man einfach nochmal guckt was es mittlerweile an sehr professionellen Tools im Markt gibt.
00:28:16: Das kommt darauf an.
00:28:17: also wir arbeiten natürlich mit externen Tools zusammen punktuell und für verschiedene Sachen.
00:28:25: Was es aber vor allem gibt?
00:28:27: Es gibt sozusagen viele Systeme die diesen Amazon e-commerce Kosmos abdecken und abbilden können.
00:28:34: Jetzt habe ich aber das Problem, dass wir ja auch den ganzen klassischen Handelsbereich, den ganzen stationären Handelsbrei haben.
00:28:40: Der vollkommen anders tickt.
00:28:43: also wo tatsächlich... Wir kriegen ja auch noch viele Bestellungen und Perfekt von unseren Einzelhintlern, ne?
00:28:49: Also
00:28:51: okay!
00:28:52: Und es war so... Da reihen manchmal auch gewisse Welten aufeinander.
00:28:59: Tatsächlich lässt sich ein reines e-Commerce und Amazon Business, das lässt sich relativ gut inzwischen mit externen Tools abbilden.
00:29:08: Wenn wir aber diese Herausforderung haben, dass wir diese beiden Welten bedienen müssen... Das ist das, wo glaube ich ganz viele Firmen eigentlich daran scheitern, weil dann werden irgendwelche Systeme irgendwo angepflanzt und dann gibt es lauter Schwierigkeiten in der Kommunikation, in der Abwicklung und und und.
00:29:25: Also ich glaube tatsächlich auch, dass wir es wahrscheinlich heute auch noch so machen würden.
00:29:31: Aber was aber vor allem daran liegt einfach an diesen beiden Geschäftsmodellen oder diesen beiden Vertriebsbereichen?
00:29:39: Es liegt
00:29:39: auch noch an etwas ganz anderes Anderem, aber Andy ist ja unser Innenminister und ich bin eher der Ausminister Und es liegt einfach auch daran das Andy ein genialer Programmierer ist.
00:29:51: Das brauche jetzt nicht sagen, aber das kann ich ja so sagen.
00:29:55: Also Andy programmiert unsere Datenbank seit fünfundneunzig quasi in dem gleichen Betriebssystem und natürlich weiterentwickelt.
00:30:03: Aber das ist so unfassbar gut, was er da über die Jahrzehnte entwickelt hat.
00:30:09: für uns als zum Beispiel habe ich dann gesagt Ich brauche als Verkäufer, ich bräuchte bitte eine Angebotsfunktion in dieser Datenbank Und dann hat ein bisschen gedauert und dann hat er angefangen So hoch guck mal.
00:30:20: und dann habe ich gesagt, ja das und das.
00:30:21: Und dann wurde es also innerhalb von zehn Sekunden geändert.
00:30:26: wie gefällt dir das?
00:30:27: Ja geil!
00:30:28: Das ist halt der Unterschied dass wir sozusagen gesegnet sind mit einem der zwei Geschäftsführer der das halt einfach saugut kann.
00:30:36: deswegen bei jedem anderen würde man wahrscheinlich sagen na könnte man sie jetzt auch anders machen?
00:30:42: beim Andy eher nicht.
00:30:44: Wenn du da so eine technische Affinität hast, dann müssen ja all die Möglichkeiten dir jetzt durch AI entstehen.
00:30:51: Da musst du ja aus den Träumen und Schwärmen gar nicht mehr herauskommen weil das ja nochmal ganz andere Hebel bietet euer Geschäft zu verändern.
00:31:01: Auf alle Fälle also sehr spannende Thematik, sehr spannenden Möglichkeiten.
00:31:06: Ich rieche das natürlich oft auch ein sagen wie dockt man es ganze an bestimmte Systeme an?
00:31:12: Oder wie integriert man das Ganze wirklich in die vorhandenen Workflows?
00:31:16: Also, es ist überhaupt kein Thema mit irgendwelchen Einzel-Herausforderungen an sagen, die KI heranzutreten.
00:31:23: So im händischen Bereich aber natürlich so eine Workflow Integration wo das ganze anfängt wirklich echten oder noch viel größer Mehrwert zu schaffen.
00:31:34: Das ist auch nicht ganz ohne und muss du sagen durchaus gut durchdacht sein.
00:31:40: Insofern, wahnsinnige Möglichkeiten.
00:31:44: Definitiv.
00:31:45: Den Bereich trotzdem manchmal so ein bisschen... Also sagen Sie sind nicht unbedingt der absolute Vorreiter darin?
00:31:51: Vielleicht einfach deswegen weil wir also ganz viele Sachen für die andere vielleicht im KI einsetzen müssen auch schon anders abbilden können aber ist natürlich Zunehmend, also Rutschzunehmenden in immer mehr Prozesse und Sachen mit rein.
00:32:06: Wobei wir auch auf der Leben, also KI ist natürlich ein sehr starkes Modewort und natürlich vollkommen Hip in allen Bereichen.
00:32:14: Und es schon auch öfter so ist, dass wenn man dann anfängt richtig genauer dahinter zu schauen, hat vieles davon natürlich auch seine deutlichen Schwächen.
00:32:24: oder gerade wenn Sachen neu eingeführt werden, ist es optisch so, dass die schon noch eine ganze Weile brauchen bis sie dann wirklich zuverlässig funktionieren?
00:32:33: Haben wir gerade in diese Richtung auch bei Amazon schon öfters erlebt, dass so die ersten KVL aus meistens etwas holprig sind.
00:32:41: Und es einfach so eine gewisse Zeit braucht bis das auf einem wirklich vernünftigen und zuverlässigen Level arbeiten kann... ...und dann echten Mehrwert bieten kann!
00:32:49: Okay okay ich habe so drüber nachgedacht.
00:32:53: Ich weiß grade im Urlaub mit meiner zehnjährigen Nicht- und meinem zehnjährige Neffen und sehen natürlich auch, wie die irgendwie Medien konsumieren.
00:33:01: Und welche Figuren oder Helden haben das Vergleich mit denen aus meiner Jugend?
00:33:09: Das sind zwar andere, aber es sind immer noch irgendwelche Fantasiefiguren, den die folgen und die sie begeistern.
00:33:17: Ist das so, dass ihr mittlerweile in ein Lizenzgeschäft geht und Lizenzen kauft für ... Ich weiß gar nicht... das Paw Patrol hat oder mit irgendwelchen anderen Comicfiguren oder Fantasy Figuren, um die für euch nutzen zu können?
00:33:30: Für eure Produkte.
00:33:32: Das haben wir tatsächlich noch nie gemacht einfach weil... wie Andy gerade schon angedeutet hat.
00:33:39: Wir sind immer so ein bisschen zurückhaltend mit so Trends und wenn neue Sachen eingeführt werden oder generell Trends sind, man hat dann im Fachhandel ein bisschen das Problem.
00:33:50: Wenn ich jetzt irgendwie eine heiße Lizenz nehme, also angenommen treffe die richtige Lizenz und habe damit die ganzen Vorteile, die so eine Lizenz bieten kann, dann habe ich aber immer noch das große Problem, wenn sie nach zwei Jahren vielleicht nicht mehr so gut funktioniert dass ich dann eigentlich im Handel was eingeführt habe und der dann aber eigentlich darauf setzt, die reagieren nicht so schnell wie man reagieren müsste.
00:34:17: Und deswegen sind wir eigentlich immer gut damit gefahren, dass wir immer bodenständig mit unseren eigenen Markenfiguren gearbeitet haben.
00:34:26: Also zum Beispiel die beiden Kollegen, Brot und Schwein, die sind bei uns Funktionsfiguren, die quasi in dem Heft-Original schon immer leben.
00:34:37: Das ist nicht der Hotshit heutzutage – das ist uns auch bewusst!
00:34:41: Aber sie sind Funktionsträger, die durchs Schuljahr führen Kartons in immer anderen Szenarien.
00:34:49: Und da fühlen wir uns ein Stück Wohler, dass wir einfach sozusagen auf einem niedrigeren Level aber dauerhaft erfolgreich sind als dass wir sozusagen durch die Decke gehen und dann auch wieder abstürzen.
00:35:01: also macht man sich nicht aber auch ein bisschen anfälliger für Copycats wenn man so wenig so exklusive wirklich bekannte Produkte hat.
00:35:13: Also grundsätzlich ist es natürlich ein immer zunehenderes Thema, also dass wir sagen immer mehr an irgendwelchen Designs die wir entwickelt haben oder groß gebracht haben irgendwo natürlich dann von vielen anderen auch auftauchen sieht.
00:35:27: Ich glaube man muss einfach nach vorne gehen und sagen Angriff ist die beste Verteidigung neue Sachen entwickeln.
00:35:34: deswegen haben wir eine sehr große Grafikabteilung und das ist aber gerade dieses Lizenzteme wirft natürlich auch eine Sache sagen wir sind also wir sind selber gut genug.
00:35:45: Also, wir können selber irgendwie starke Designs entwickeln die funktionieren und die der Kunde möchte.
00:35:51: Und praktisch müssen uns nicht zu sehr an eine bekannte Figur Mark oder sonst irgendwas ranhängen mit ganz vielen Vorgaben und Vorschriften die es dann wieder gibt von denen was man machen darf was man nicht machen darf wie man eingeschränkt ist und ähnliches und will lieber sagen hey wir machen lieber unser eigenes Ding weil Da glauben wir, das ist eigentlich was unser Meisten stärkt und haben auch einfach die Kapazität dafür.
00:36:17: Und haben die Power dafür um eigene Sachen zu machen.
00:36:19: Okay wie auch ohne diese Frage nach Copycat oder jetzt exklusiven Marken oder Figuren?
00:36:27: Wie Wettbewerbsintensiv ist denn das Geschäft für Hausaufgaben, Hefte, Papitärie und Co.
00:36:34: auf Amazon?
00:36:35: Zunehmender!
00:36:37: Also so während das vor, vor etlichen Jahren noch irgendwie wenig, also sehr wenig gab.
00:36:44: Nimmt es tatsächlich einfach zu?
00:36:45: Gibt auch einfach so zunehmend chinesische Anbieter die ja sagen wir sehr klar Sachen kopieren.
00:36:51: man merkt ist immer auch ein ganz furchtbar wenn teilweise Schreibweisen oder Übersetzungen die die drin haben.
00:36:58: Die natürlich teilweise auch dann durch die durch die Feinausproduktion natürlich auch einfach mit den guten Breisen konkurraten können.
00:37:06: Wenn wir zum Beispiel sagen, wir produzieren ausschließlich in der EU.
00:37:10: Das ist auch einfach ein wichtiges Thema aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten.
00:37:14: Wir möchten keine so weiten Lieferwege oder auch keine so langen Produktionszeiten, sondern wir möchten irgendwie alles relativ nahe haben.
00:37:21: Wir möchte irgendwie einfach nur dort produzieren wo wir auch wissen einen.
00:37:25: da werden keine Menschen ausgebeutet Da wird Papier aus nachhaltigen Anbau verwendet und das sind lauter so Sachen Wo wir einfach sagen, dadurch möchten wir uns natürlich auch einfach unterscheiden gegenüber irgendwelchen chinesischen Anbietern die da Kopie und Pace basically gerne reingehen.
00:37:44: Aber es ist zunehmend anstrengender sich dagegen zu behaupten.
00:37:48: Ich hätte vermutet dass da auch KI für euch eher ein bisschen eine Bedrohung ist weil ich habe das über die letzten Jahre schon gesehen Dass es immer mehr Anbiter gibt die so eigene Designs für Kalender und ähnliches Zuhause irgendwie im Feierabend produzieren und dann ganz viel über Etsy verkauft haben.
00:38:07: Und mein Gedanke wäre jetzt KI-Tools machen es ja noch einfacher, Produkte wie eure zu designen.
00:38:15: Dann ist egal ob es Etsys oder Amazon da zu verkaufen und dann im Zweifel on demand drucken zu lassen und zu verschicken zu günstigeren Preisen.
00:38:26: Verändert das nochmal für euch euren Wettbewerb?
00:38:31: Ja, also das ist natürlich ja gerade irgendwo in einem Bereich der trotzdem jetzt mal relativ preisoffensiv ist und wo natürlich dann irgendwelche Pfind- und Mahndlösungen in der Regel wirtschaftlich nicht wirklich gut funktionieren.
00:38:44: Also gibt es Anbieter selbstverständlich... Ich habe noch nichts gesehen davon was wirklich erfolgreich war was groß sie kommen ist.
00:38:55: Aber natürlich jeder knabbert so ein kleines Stück am Kuchen ab, ne?
00:38:58: Das ist die Masse macht es da einfach.
00:39:01: Okay.
00:39:02: Vorher hast du schon bisschen darüber erzählt wie ihr über Amazon auch internationalisiert habt.
00:39:08: das geht jetzt mit Papeterie Produkten wahrscheinlich noch einfacher als man den Hausaufgaben heften weil man dir zumindest dann sprachlich nochmal übersetzen muss Wie international ist denn der Heftverlag heute was so Umsatz und Geschäfte angeht?
00:39:24: Also Europa, klar.
00:39:26: Wir sind jetzt irgendwo nicht in den USA, nicht irgendwo Indien, Asien sonst irgendwas.
00:39:32: Das ist einfach alles zu weit weg für uns.
00:39:34: Aber so gerade diese anderen großen europäischen Marktplätze im Frankreich, Spanien Italien zunehmender aber auch Niederlande Belgien Schäden auch gar nicht so interessant Arbeiten ist auch gerade wieder daran sein, wieder in den UK reinzukommen.
00:39:51: Das ist halt nach dem Brexit sehr schwer geworden oder relativ aufwendig weil wir das Problem haben dass wir eben nicht zu hochpreisige aber eher schwere Artikel haben.
00:40:00: Das heißt es ist hier bei Verlandkosten dann natürlich ganz schnell eine große Rolle spielt und welche gewichtsabhängigen Sachen reinkommen Aber es bedrifft nur einen kleinen Teil unseres Sortiments muss man klar sagen wie du vorhin gemeint hast, klassische Hausaufgabenhefte.
00:40:18: Tatsächlich ist es auch mit einem Übersetzen nicht getan.
00:40:23: Ich weiß noch früher wir haben mit unserem Heft irgendwie jahrelang versucht in Österreich richtig Fuß zu fassen und es hat nicht funktioniert.
00:40:30: Wir haben selbst irgendwelche eigenen Ausgaben gemacht wo dann irgendwie Sepsijena und sonst was drin stand und im Prinzip der Content Österreich sehr viel Österreich bezogener aufgesetzt worden ist.
00:40:44: Und es war immer das Typik, dass Produkt ist zu Deutsch.
00:40:48: Also wir haben ja anderen Produkten wunderbar in Österreich auch im Handlerfolg gehabt und wunderbar gelaufen.
00:40:53: aber gerade so unser Haupt- und Seemäkel oder das Produkt wo wir herkamen... Das war anscheinend kulturell zu sehr deutsch vom Background her, wo er es meinen könnte, dass irgendwie München Salzburg eigentlich oft zerstört wie Nier, beieinander liegt also wie München Hamburg, aber...
00:41:12: Wir waren da halt tief ges.
00:41:16: Und deswegen lassen sich solche Sachen jetzt auch nicht einfach eins zu eins in andere Sprachen übersetzen, weil gerade die Hausaufgabenheftkultur eine vollkommen andere ist.
00:41:27: Also wenn ich zum Beispiel in einem Land bin wo ich nur ganz tagsunterriet habe brauche ich sowas vielleicht gar nicht oder wenn irgendwelche ganz anderen Strukturen dort sind also das ist tatsächlich sehr regional unterschiedlich und deswegen sind wir tatsächlich auch nur mit Produkten, die sagen sehr wenig Content haben oder dann auch ganz bewusst mehrsprachig ausgelegt sind.
00:41:52: Oder manchmal auch länderspezifisch ausgelegten sind auf diesen anderen Marktplätzen.
00:41:55: aber es ist vielleicht irgendwie ein Viertel unseres Portementes, mit dem wir tatsächlich auf den anderen Markt Plätzen sind.
00:42:03: Jetzt habt ihr ja schon eine Beeindruckende Reise hinter euch, thirty-fünf Jahre.
00:42:10: Alles hat man auf dem Schulhof begonnen.
00:42:13: Wo geht es denn weiterhin?
00:42:14: Also wo habt ihr das Gefühl, wo steht Heft?
00:42:18: in zehn Jahren von heute sind's dann immer noch die gleichen Produkte?
00:42:21: entwickelt ihr euch da weiter wird das Geschäft nochmal internationaler?
00:42:25: Da werdet ihr genug Ideen haben.
00:42:28: also ich glaube dass Ich denke, dass es nicht so einfach ist im Moment die Richtung festzustellen.
00:42:37: Weil natürlich alle auch ein bisschen abwarten, wo entwickelt sich dieser KI-Hype hin?
00:42:45: Ist das übersetzbar in Geschäftsmodelle?
00:42:49: gerade wenn man auch einfach diesen einschlägigen Konferenzen folgt, wenn man den Podcast folgt.
00:42:54: Also alle sind so ein bisschen alle Glauben schon dran aber Agentic Commerce keine Ahnung.
00:43:01: wahrscheinlich wird es schon ein bisschen gehen.
00:43:04: Im Moment ist tatsächlich für uns so ein bisschen auch durchhalten.
00:43:08: Also das hat sich auch immer in der Vergangenheit gezeigt, dass in so schwierigen Phasen, in denen wir jetzt gerade stecken – also die deutsche Volkswirtschaft – in solchen schwierigen Phasen es oft einfach ganz sinnvoll durchzuhalten weil sich meistens auch dadurch, dass es andere schlechtere vor allem erwischt, macht im Nachhinein vieles auch viel einfacher.
00:43:32: Also zum Beispiel eine unserer größten Wachstumsfaktoren war die nachhaltige Schwäche von Herlitz Nur um einen großen Player im Schulsegment zu benennen.
00:43:45: Also die sind dann irgendwann gekauft worden von Pelikan, dann wurden Teile des Sortiements reduziert und ganz Pelikan wurde verkauft an Himmelaar in Frankreich also der größte europäische Papeteriehersteller.
00:44:01: und plötzlich war einfach Herlitz als Wettbewerber verschwunden in unserem Retail-Märkten.
00:44:08: Und das waren richtige Schluck aus der Pulle, die wir da nehmen konnten – dass wir plötzlich kampflos Märkte gewonnen hatten!
00:44:16: Wir haben sogar zwei Außendienstler zu uns gezogen, die aus der Pelikan-Herlitzmannschaft stammten.
00:44:23: Also wir haben jetzt einen Außendenz von fünf und ein halb Personen und davon sind zwei aus ehemalige Herliziana.
00:44:30: also Wir sind sozusagen, haben so die Strategie tatsächlich einfach jetzt durch diese schlecht Wetterphase.
00:44:38: Die wir noch mal mindestens ein Jahr so sehen irgendwann wird wahrscheinlich auch der Russland Krieg vorbei sein.
00:44:43: Irgendwann wird auch wahrscheinlich das Unglück mit Trump vorbeisein und egal also nicht dass die Republikaner die Macht verlieren aber es wird trotzdem jemand anders nachfolgen Und ich denke, dass wir da einfach uns bis dahin gut aufstellen müssen und was in zwei Jahren ist, würden wir gar nicht prognostizieren wagen im moment.
00:45:06: Okay verstehe also ihr führt das mit mit ruhiger und gesunder hand Und manchmal hilft es so einfach ruhig zu bleiben.
00:45:15: dass gelingt euch jetzt ja schon wirklich beeindruckend lange.
00:45:18: ich glaube Es ist auch die erste geschichte hier diesem podcast die an einer schule entstanden ist.
00:45:24: Ausgründung so aus hochschulen oder aus dem studium haben wir schon das ein oder andere mal gehabt.
00:45:29: Aber ich finde diese Geschichte ist aus ganz vielen Geschichten besonders.
00:45:36: Danke, dass ihr das so geteilt habt
00:45:38: sehr gerne.
00:45:39: Sehr gerne und wie gesagt es war eine Premiere für uns.
00:45:42: wir waren noch nicht zu zweit auf dem Podcast.
00:45:44: ja seht ihr mal also das hat sich auf jeden Fall gelohnt.
00:45:47: Wir haben natürlich alle Infos zu Stefan Andi dem Heftverlag Und natürlich auch zu einen anderen Gästen Wie immer unter msn.de Podcast.
00:45:56: Wir tun alles dafür, dass wir in vierzehn Tagen wieder eine mindestens genauso interessante unterhaltsame und hoffentlich inspirierende lehrreiche Folge haben.
00:46:06: wenn ihr die nicht verpassen wollt dann abonniert uns überall da wo es podcast gibt wo ihr sie am liebsten hört Und dann hören wir uns hier in vierzentagen wieder.
00:46:15: bis dahin schöne grüße nach berlin mit münchen zu andi und steffan.
00:46:19: danke euch
00:46:30: Das war Unternehmerinnen der Zukunft, der Amazon Podcast zum Marketplace.
00:46:35: Weitere Informationen
00:46:36: zum Podcast
00:46:37: und unseren Gästen
00:46:38: findet ihr auf www.amazon.de-podcast.
00:46:42: Bis zum nächsten Mal!
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